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Online Branding – So geht Selbstvermarktung im Internet

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Wenn Sie und Ihr Unternehmen im Internet bekannt und erfolgreich werden möchten, ist ein perfektes Online Branding Voraussetzung dafür. Das Wort kommt übrigens aus der Tierhaltung und bedeutet so viel wie Brandzeichen. Wiedererkennung ist hier das Schlüsselwort. Und da Onlinemarketing aus vielen einzelnen Facetten und Plattformen besteht, ist es umso wichtiger, Ihr eigenes unverwechselbares Online Branding zu entwickeln.

Markenaufbau

Das ist nicht nur für die Vermarktung Ihrer Produkte oder Dienstleistungen essenziell, sondern auch für den Aufbau einer Marke. Online Branding muss als Gesamtkonzept gesehen werden. Besonders wenn Sie Gründer sind, sollte Ihre Markenpositionierung von Beginn an geplant und umgesetzt werden. Was soll neben Verkäufen erreicht werden? Das wohl Relevanteste ist eine emotionale Bindung der Menschen an Ihre Marke. Das Branding im Internet und die dazugehörenden Produkte oder Dienstleistungen sollten sofort erkannt werden und entsprechende Emotionen auslösen.

Um das zu erreichen, sollte Ihnen klar sein, welche Instrumente Sie nutzen möchten, damit nicht nur eine durchgängige Konsistenz entsteht, sondern auch, damit Google das Branding erkennt und entsprechend gut behandelt. Je bekannter das Online Branding, umso öfter wird geklickt. Damit wird auch das Suchmaschinen-Marketing vorangetrieben.

Branding vs. Marketing

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Noch ein Wort zum Unterschied von Branding und Marketing. Beide liegen nahe beieinander, haben allerdings unterschiedliche Aufgaben. Die Aufgabe des Brandings ist die Positionierung im Markt, verbunden mit der Vision und den Werten, die einen Bedarf befriedigen. Das Marketing findet die Zielgruppe und den Markt und setzt Maßnahmen um. Kurz gesagt: Das Marketing kümmert sich um die Verkäufe und den Umsatz, das Branding sorgt für Loyalität unter den Kunden und Interessenten. Nachfolgend erfahren Sie, welche Formen von Branding es gibt und was dahintersteckt.

Welche Formen von Branding gibt es?

Es gibt einige Formen von Branding. Die Wichtigsten sind für Sie hier aufgeführt und kurz erklärt.

Online Branding

Um ein lukratives Online Branding zu etablieren, sollten sämtliche Online Medien, begonnen bei Ihrer Webseite, miteinbezogen werden. Damit das Branding nach und nach den Online-Markt durchdringen kann, müssen Sie zudem sämtliche Online-Marketing-Aktivitäten darauf abstimmen. Strategische Planung in den sozialen Medien, im Suchmaschinen-Marketing, im E-Mail-Marketing und im E-Commerce ist Pflicht. Das führt auf Dauer dazu, dass auf jedem Kanal auf den ersten Blick das Branding erkannt wird.

In enger Zusammenarbeit mit dem Marketing und der Verkaufsabteilung kann das Branding im Internet vorangetrieben werden. Werden die Parameter, wie Farben, Slogans und die CI des Unternehmens im Branding berücksichtigt, kann daraus langfristig ein Markenzeichen entstehen.

Produkt Branding

Bei dieser Form wird ganz speziell für ein Produkt eine eigene Identität geschaffen. Ein Image wird aufgebaut, speziell auf ein Produkt gemünzt, welches ein essenzieller Teil des gesamten Online Brandings ist. Berühmte Beispiele sind das Post-it (eigentlich Haftnotizen), Apple (eigentlich ein Computer) und IKEA (eigentlich ein Möbelhaus).

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Geografisches Branding

Im local Branding werden Orte, Städte oder Sehenswürdigkeiten zu einem Markenzeichen aufgebaut. Besonders in der Touristik beliebt.

Retail Branding

In diesem Fall sind die Händler von Konsumgütern in aller Munde und nicht die Waren, die sie verkaufen. Als Beispiele können Amazon und Tchibo genannt werden. Deren Onlineshop ist das Branding.

Co-Branding

Diese Form der Zusammenarbeit entsteht, wenn sich zwei oder mehr starke Marken zusammentun. Beispiele finden sich in der Möbelindustrie, wenn berühmte Designer mit gehobenen Möbelwerkstätten zusammenarbeiten. Aber auch Porzellanmanufakturen und Designer (Beispiel Alessi) finden sich zusammen, um ein entsprechend hochwertiges Produkt auf den Markt zu bringen.

Corporate Branding

Dieser Begriff beschreibt das Branding, welches für ein gesamtes Unternehmen steht. Eines muss sorgfältig getrennt werden: das Corporate Branding und Produktbranding. Produkt Branding kann gemessen werden. Das Corporate Branding sollte als starkes Fundament dienen und ist daher auch im strategischen Marketing zu Hause. Daher ist es für Sie wichtig, besonders dann, wenn es sich um ein Start-up handelt, ein entsprechendes Branding aufzubauen.

Employer Branding oder Mitarbeiter Branding

Um ein funktionierendes Corporate Branding, online und offline zu etablieren, gehören auch sämtliche Mitarbeiter und Führungskräfte dazu. Die Identifizierung der Mitarbeiter mit dem Unternehmen und dem Branding, welches repräsentiert wird, ist unumgänglich. Deshalb sollten diese von Beginn an involviert werden.

Personal Branding

Beim Personal Branding ist das Online Branding auf eine bestimmte Person des öffentlichen Lebens abgestimmt. Sieht die Zielgruppe diesen Menschen, verbindet sie dies mit einem Produkt oder einer Dienstleistung. Beispiel: Der Basketballer Dirk Nowitzki und eine Bank. Die Vermarktung geschieht über die Berühmtheit eines Menschen. Voraussetzung natürlich, das Produkt und die Person passen zusammen. Auch der Zeitraum der Vermarktung sollte auf eine längere Zeit festgelegt werden.

E-Branding

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Hinter diesem Begriff steckt das Internet Branding, oder auch die digitale Markenführung. Das Ziel, eine Markenpositionierung im Internet zu erreichen. Dabei soll ein Produkt oder eine Dienstleistung gegenüber den Mitbewerbern unterschieden werden. Das geht, indem ein gewünschtes Image aufgebaut wird. Damit soll das Vertrauen, zum Teil in die hohe Qualität und zum Teil in das dahinterstehende Unternehmen geweckt und gefördert werden.

Mit dem E-Branding wird die direkte Kommunikation online und über die verschiedenen Online-Kanäle gestartet. Hier muss darauf geachtet werden, dass eine durchgängige Konsistenz des Markenbrandings gewährleistet ist. Damit die Zielgruppe stets ein und dasselbe Branding in der Kommunikation erkennen kann.  Für eine durchgängige Konsistenz im E-Branding ist es notwendig, das Employer Branding im Netz miteinzubeziehen.

Was sind die Gemeinsamkeiten dieser Arten von Branding?

Egal, welches online Branding Sie umsetzen möchten, alle oben genannten haben Gemeinsamkeiten. So wie es Viehzüchter mit ihren Tieren machen und sie mit einem Brandzeichen markieren, um sie sofort in der Herde wiederzuerkennen, so markieren Sie beim Branding Ihr Produkt oder Ihr Unternehmen. Die Zielgruppe sollte in der Lage sein anhand von Farben, Logos, Werbeslogans oder einer Schriftart sofort das Produkt oder das Unternehmen dahinter zu erkennen. Dieses Erkennen, verbunden mit einem guten Gefühl, ist ein Ziel von Branding. Gewöhnt sich der Kunde an das Produkt und lässt die Mitbewerber links liegen, ist mit dem Branding auch die Identifikation geschafft.

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Markenaufbau

Wenn Sie Ihre Marke im Internet aufbauen möchten, gibt es mehrere Eckpunkte, die Ihnen klar sein sollten. Nämlich wie der Markenname erst zu dem wird, was gemeinhin unter Marke verstanden wird. Eine »Marke« löst bei den Menschen Bilder im Kopf aus. Sie erweckt Emotionen und sie verbindet Eindrücke und Erlebnisse des Menschen miteinander. Sieht oder schmeckt der Mensch das Label, sollen Assoziationen entstehen, die ihn glücklich machen. Und ein glücklicher Mensch will mehr von diesem Gefühl.

 

Tipps für einen gelingenden Markenaufbau

Bevor Sie loslegen, stehen ein paar wichtige Gedanken und Fragen am Anfang. Digitaler Markenaufbau ist ein ständiger Prozess, der immer im Blick des Unternehmens und seiner Marketingabteilungen sein muss.

  • Welche Eigenschaft des Produktes soll hauptsächlich im Netz kommuniziert werden?
    Diese Frage sollte ganz klar beantwortet sein.
  • Was genau soll die Zielgruppe im Netz erfahren?
    Es ist absolut wichtig auch hier eine klare Aussage intern zu treffen. Wie bereits gesagt, das Zauberwort heißt Kontinuität.
  • Wie soll mit der Zielgruppe kommuniziert werden?
    Um hier das passende Wording zu erstellen und zu nutzen, muss die Zielgruppe ganz klar definiert sein.
  • Gibt es mehrere Zielgruppen, die angesprochen werden sollen?
    Das ist oft der Fall und sollte daher vorab genau definiert werden.
  • Wer ist im Unternehmen für die Kommunikation zuständig?
    Bei all dem Planen und theoretischem Markenaufbau darf eines nicht vergessen werden: die Umsetzung im Internet. Wer kann diese Aufgabe verlässlich übernehmen, und reichen die Kapazitäten dafür aus?

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